[ultimate_heading main_heading=“Klassische Rollenverteilung“ spacer=“line_with_icon“ line_height=“1″ icon=“Defaults-female“ icon_size=“50″ icon_color=“#37c0aa“][/ultimate_heading]

[toc]

Wie aktuell ist noch das Denken an eine klassische Rollenverteilung? Halten die Menschen immer noch an diese Vorstellung fest und halten Klischees für richtig?

In den vergangenen Jahren haben sich Vorstellungen über Rollenverteilung und Geschlechterrollen stark verändert. Sie seien egalitär geworden.

Dazu wird auf eine Zeit abgestellt in der noch die Hälfte der Menschen, welche in Westdeutschland lebten, glaubten, die Frau sei allein für den Haushalt und die Familie zuständig. Dies meinte auch etwa ein Drittel aller Ostdeutschen. Diese Umfragen stammen aus dem Jahr 1991. Nach 17 Jahren stellte man den Personen die gleiche Frage. In Westdeutschland waren es dann etwa 11%  weniger. In Ostdeutschland waren nur noch 17 % dieser Auffassung.

Trotz der Gemeinsamkeit, dass die Prozentzahlen in West- und Ostdeutschland sanken, besteht weiterhin eine Diskrepanz zwischen den jeweiligen Einstellungen der Ost- und Westdeutschen. Besonders traditionelle Vorstellungen von Mann und Frau sind in Ostdeutschland weiter verbreitet.

Betrachtet man lediglich Frauen, die im Westen leben fällt auf, dass gerade Frauen, welche nicht berufstätig sind, solch traditionellen Vorstellungen zustimmen. Dies macht auch Sinn, denn immerhin leben sie in dieser Rollenverteilung. Bei berufstätigen Frauen waren es lediglich ein Fünftel.

Weiterhin konnte man durch die Umfrage feststellen, dass die Einstellung hinsichtlich der Rollenverteilung stark vom Alter der Befragten abhängt. Es sind eher jüngere Menschen, die egalitärer eingestellt sind. Nimmt man die Historie in Betracht erscheint dies auch nicht verwunderlich.

Doch wie viel ist dran an der klassischen Rollenverteilung? Stimmt dies noch mit dem heutigen Lebensstil überein oder werden die Geschlechterrollen von stets zunehmenden Klischees beeinflusst?

Apropos Klischees. Davon gibt es in Bezug auf Männer und Frauen einige. Interessant wäre es zu wissen, wie viele davon eigentlich der Wahrheit entsprechen und welche das Bild der beiden Rollen zu Unrecht beeinflussen. Dazu noch ein paar Beispiele.

[quads id=“1″]

[ultimate_heading main_heading=“Klischees“ spacer=“line_with_icon“ line_height=“1″ icon=“Defaults-globe“ icon_size=“50″ icon_color=“#37c0aa“][/ultimate_heading]

Es gibt viel mehr Frauen als Männer: Das Verhältnis zwischen Mann und Frau beträgt 0,97. D.h. es ergibt sich ein Verhätnis von 97 Männern zu 100 Frauen. Nimmt man jedoch lediglich Deutschland in den Blick – bewahrheitet sich das Klischee. Bei rund 80,2 Millionen Einwohnern in Deutschland, sind davon rund 39 Millionen Männer, während 41 Millionen Frauen sind. (Quelle:Wiki)

Frauen leben länger als Männer: Ein ebenfalls weitverbreitetes Klischee ist, dass Frauen länger leben als Männer. Stimmt das und wenn ja, woran könnte es liegen?

Tatsächlich ist die Lebenserwartung von Frauen um fünf Jahre länger als die eines Mannes. Gründe dafür sind, dass Frauen vorsichtiger sind was ihre Gesundheit angeht. Sie suchen also nicht nur häufiger einen Arzt auf, sondern lassen sich bei ernsthaften Erkrankungen auch schon früher behandeln, während Männer eine Behandlung hinauszögern.

Zu diesem Phänomen wurden Ärzte befragt und diese hatten eine ganz klare Meinung. Schuld daran ist das gesellschaftliche Bild des Mannes. Als das starke Geschlecht in Familie und Beziehung wird vermieden psychische und physische Schwächen zu zeigen.

Zudem werden leichte Erkrankungen nicht vernünftig und ausreichend auskuriert. Dies hat zur Folge, dass der Körper der Männer zunehmend schwächer wird und dadurch die Lebenserwartung sinkt.

Dies ist jedoch nicht der einzige Grund warum Frauen im Schnitt länger leben. Männer pflegen einen anderen Lebensstil als Frauen.

Sie gehen nicht nur seltener zum Arzt, sondern verhalten sich auch im Alltag riskanter und gesundheitsschädigender.

Bestätigt wird dies durch Statistiken im Verkehr, wonach Männer den Großteil der Verkehrstoten ausmachen. Weiterhin setzen die meisten Männer wenig Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Auch ist die Neigung zu Alkohol- und Nikotinkonsum viel höher als dies bei Frauen der Fall ist.

Also stimmt es: Statistisch gesehen – leben Frauen länger als Männer.

Männer reden weniger als Frauen: Frauen werden oft als Quasselstrippen bezeichnet und Männer sind nur diejenigen, die zuhören. Doch stimmt das wirklich so wie es in der Gesellschaft behauptet wird?

Dies verneint ein Forscherteam von der University of Arizona. Belegen können sie dies mit einer Studie mit der sie sechs Jahre lang die Gespräche von nahezu 400 Studenten aus den USA und Mexiko aufgenommen haben. Dazu entwickelten sie spezielle Rekorder, die alles festhielten und das Studienergebnis ermöglichten.

Rund 16.000 Wörter werden pro Tag gesprochen- und das von beiden Geschlechtern. Der Durschnitt ergab lediglich eine Differenz von 500 Wörtern, die Frauen mehr reden als Männer. Doch dies, sagten Forscher, sei kein so erheblicher Unterschied, dass man daraus direkt eine Regel ableiten könne.

Also stimmt es nicht. Frauen reden nicht mehr als Männer.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass nicht alle Klischees, die verbreitet werden, der Wahrheit entsprechen. Dies sorgt auch dafür, dass es einen wirklichen Stereotyp gar nicht gibt. Doch was ist das überhaupt?

[ultimate_heading main_heading=“Stereotyp“ spacer=“line_with_icon“ line_height=“1″ icon=“Defaults-venus-mars“ icon_size=“50″ icon_color=“#37c0aa“][/ultimate_heading]

Wörtlich bedeutet Stereotyp (kommt aus dem griechischen): etwas festes, hartes, haltbares oder räumliches, was artig ist – also einen bestimmten Typen darstellt.

Verschiedene Stereotypen

Klischees werden entwickelt, um wie hier Männer und Frauen leichter zu beschreiben und darzustellen. Ebenfalls haben wir daraus den Schluss ziehen können, dass diese Eindrücke, lediglich eine Vereinfachung darstellen und dementsprechend nicht der Wahrheit entsprechen.

Dennoch werden sie jeden Tag aufs Neuste gebildet und benutzt. Der Grund dafür liegt in der Komplexität unserer Umwelt. All die vielen Eindrücke, die wir jeden Tag sammeln und die Interaktionen mit Menschen, stellen für den Einzelnen eine Belastung dar. Um sich zu entlasten, bildet die eigene Persönlichkeit einen Stereotypen. Das hilft einerseits die Wahrnehmung der Umwelt zu verbessern und andererseits sich um seiner selbst bewusster zu werden.

Also ist das Vorhandensein von Stereotypen, obwohl diese nicht wahrheitsgetreu sind, etwas ganz normales und stellen einen ganz gewöhnlichen Vorgang dar.

Wie geht man jedoch damit um? Es hilft bereits sich bewusst zu machen, dass Stereotype nicht realitätsgetreu sind, sondern die Realität und die Umwelt nur verzerren und verallgemeinern. Dies ist vor allem bei Männern und Frauen der Fall. Für jeden von uns ist es einfacher zu behaupten, dass alle Männer und Frauen so sind, wie sie sind! Allerdings sollte man diese Behauptung kritisch betrachten!

Weiterhin hilfreich ist sich bewusst zu machen, dass Stereotypen auch von den Kulturen abhängig sind und sich auch dahingehend stark unterscheiden.

Stereotype ist auch vergleichbar mit einem Vorurteil. Jeder hat sie und jeder benutzt sie. Doch im Unterschied zu Stereotypen beruhen Vorurteile nicht auf Erfahrung und Wahrnehmung sondern auf eine meist wenig reflektierte Meinung. Sie sind in den meisten Fällen negativ behaftet, indem beispielsweise das Verhalten von Männern und Frauen nur schlecht geredet wird.

[quads id=“1″]

[ultimate_heading main_heading=“Wandel der Zeit“ spacer=“line_with_icon“ line_height=“1″ icon=“icomoon-free-social-contact-16×16-clock“ icon_size=“50″ icon_color=“#37c0aa“][/ultimate_heading]

Die verschiedenen Rollenbilder in Bezug auf den Mann und die Frau haben sich nicht nur in den letzten 20 Jahren geändert.

Betrachtet man besonders die Geschlechterrolle der Frau, so fällt auf, dass die Veränderung ihrer Tätigkeiten und ihres typischen Tages letztlich dafür maßgebend sind, dass Menschen nun anders darüber denken und sich Meinungen bilden, die von klassischen und traditionellen Ansichten abweichen. Dies lässt sich am besten aufgrund verschiedener Faktoren, wie die Arbeit, der Haushalt und die Familie festhalten.

Wandel der Zeit

Arbeit: Bis zum Ende der 1950er Jahre bestand die Rolle des Mannes darin der Ernährer für die Familie zu sein. Er sollte alleine dazu imstande sein, seine gesamte Familie zu ernähren. Die Kindererziehung und der Haushalt wurden der Frau zugeordnet. Dass sich dieses Bild änderte, lag an der Einstellung der Frau, welche zunehmend den Willen bekam ebenfalls etwas dazuzuverdienen.

Maßgebend war vor allem die Einführung von Teilzeitarbeit im Jahre 1962. Grund dafür war der Mangel an Arbeitskräften, sodass diese Möglichkeit den Frauen eröffnet wurde.

Das Bundessozialgericht entschied, dass jede Frau, welche lediglich im Haushalt tätig ist, ein Recht auf Arbeitslosenunterstützung erhält, sofern sie mindestens 25 Stunden pro Woche arbeiten kann. Letztlich sorgte diese Entscheidung für Diskussionen und wurde dahingehend geändert, dass wenn die Erwerbstätigkeit von mehr als 20 Stunden pro Woche und länger als drei Monate andauerte, ab 1965 renten- und versicherungspflichtig war.

Diese Teilzeitarbeit ermöglichte den Frauen eine Kombination von Berufsleben und Alltags- und Haushaltspflichten. Auf die Weise blieben die Geschlechterrollen weitestgehend unberührt.

Zwischen 1950 und 1961 stieg der Anteil bei erwerbstätigen Frauen von 19 auf 35%. Im Jahr 1970 ließ sich sogar feststellen, dass fast jede zweite erwerbstätige Frau verheiratet war.

Zu dieser Zeit wurden Frauen selbstbewusster. Ihr Lebensgefühl veränderte sich stark. Ihnen war es nun möglich neue soziale Kontakte außerhalb der Familie zu knüpfen. Dies sorgte für einen entspannten Ausgleich, den sowohl junge Mütter, als auch Frauen mit älteren Kindern zunehmend genießen konnten.

[quads id=“1″]

[ultimate_heading main_heading=“Haushalt“ spacer=“line_with_icon“ line_height=“1″ icon=“Defaults-home“ icon_size=“50″ icon_color=“#37c0aa“][/ultimate_heading]

Wie bereits erläutert, war es selbstverständlich, dass in den 1960er-Jahren die Frau sich um den Haushalt kümmerte. Diese Arbeitsteilung sollte jedoch zunehmend verändert werden. So kamen neue technische Geräte auf den Markt, welche ihr den Alltag erleichtern sollte und ihr mehr Freizeit verschaffen sollte. Im Vordergrund standen Zeit-, Kraft und Materialersparnis. Der Umgang mit neuer Technik erforderte jedoch einen hohen Zeitaufwand, um sich mit den Produkten befassen zu können. Letztlich kam es dazu, dass die Frauen zu den klassischen Hilfsmitteln griffen und diese vermehrt in ihren Alltag mit einbezogen.

In 60er-Jahren wurden abgetrennten Arbeitsküchen eingeführt. Der Vorteil daran war, dass der Frau ein ungestörtes und professionelles Arbeiten ermöglicht worden ist. Doch der wahre Wunsch, nicht isoliert zu sein und neue Kontakte zu knüpfen, konnte dadurch nicht verwirklicht werden.

Letztlich wurde der Zweck, der Frau durch die Technisierung des Haushaltes Zeit zu verschaffen, nicht erreicht.

Familie: Das Rollenbild der Frau wurde in den 50er-Jahren als ,,das Herz der Familie“ beschrieben. Die Frau war also die zentrale Figur, welche für das Entstehen einer familiären Harmonie zuständig war.

Dies änderte sich jedoch einerseits durch den Anstieg der Müttererwerbstätigkeit. Anderseits sollten Zeitschriften die Frauen motivieren nicht mehr ihre gesamte Zeit im Haushalt zu verbringen. Sie wurden dazu aufgefordert sich vermehrt für Mode und Kosmetik zu interessieren.

Im Wandel der Zeit entstand ein öffentliches und politisches Interesse an der sich verändernden Rolle der Frau.

Dies belegt die ,,Frauenquête“, welche 1966 durchgeführt worden ist. Diese Studie zeigte, dass das soziale Ansehen in Bezug auf Hausfrauen gesunken ist. Die Meinung bestand darin, dass diese Frauen einen Mangel an geistiger Anregung und sozialen Kontakt erfahren und erleiden. Diese Ansichten entwickelten sich in eine so wankelmütige Richtung, dass behauptet wurde, eine richtige Partnerschaft sei nicht möglich, denn eine Hausfrau könne intellektuell nicht mit ihren Partner mithalten und somit auch nicht den Anforderungen an einer Partnerschaft nicht gerecht werden.

Aufgrund dessen sollte die Frau Erfahrungen im Beruf sammeln, um den Gesprächsbedarf zwischen den Partnern anzuregen. Der Mann, welcher abends von der Arbeit nach Hause kam, hatte nämlich keine Lust sich über den Haushalt mit seiner Frau zu unterhalten. Diese Meinungen brachten die Frau in einen Konflikt. Um dieses neue Ideal verkörpern zu können, musste sie nun berufstätig sein, um ihren Ehemann ebenbürtig zu sein.

Somit wurde Ende der 60er-Jahre und Anfang der 70er-Jahre die Berufstätigkeit der Frau zum primären Ziel in der Emanzipation.

Diese Vorgänge beschreiben den Wandel der Zeit in Deutschland. Doch wie bereits bei Stereotype erklärt, divergieren die Ansichten vor allem zwischen den verschiedenen Kulturen. In den meisten Industriestaaten sind Männer und Frauen rechtlich gleichgestellt. Davon gibt es jedoch auch Ausnahmen.

So besteht in Indien weitgehend das mittelalterliche Rollenbild, welches tief in der Gesellschaft verwurzelt ist. Es geht vor allem um Gewalt gegen Frauen. Ursache dafür ist unter anderem ein Kulturkampf, der in Indien seine Wurzeln hat und Ausfluss der Geschichte Indiens ist.

Doch all dies zeigt, dass nicht nur die Zeit ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Rollenverteilung von Mann und Frau ist, sondern auch die verschiedenen Kulturen der Welt das Bild der Geschlechterrollen zunehmend prägen.

[quads id=“1″]

[ultimate_heading main_heading=“Klassische Rollenverteilung von Frau und Mann – Ein Fluch?“ spacer=“line_with_icon“ line_height=“1″ icon=“icomoon-material-24×24-child_friendly“ icon_size=“50″ icon_color=“#37c0aa“][/ultimate_heading]

Nun mehr stellt sich die Frage, ob die klassische Rollenverteilung lediglich Nachteile mit sich bringen. Was sind die weiteren Folgen, wenn man an den Geschlechterrollen festhält?

Einige Wirtschaftswissenschaftler richten sich stark gegen genannte Auffassungen. Sie betrachten die Meinungen in der Gesellschaft aus einer ökonomischen Perspektive.

Das traditionelle Bild von Mann und Frau macht vor allem dann keinen Sinn, wenn man davon ausgeht, dass jeder Partner schlichtweg das Beste für die Familie mitbringen sollte. Es geht darum, seine Stärken und Fähigkeiten in die Familie und den Haushalt mit einzubringen.

Dies hat jedoch auch zur Folge, dass eine Frau, sofern sie beispielsweise mehr verdient als der Ehemann, arbeiten geht und die Rolle des Ernährers der Familie einnimmt. Dann kann der Mann auch mal in die traditionelle Rolle der Frau gedrängt werden, indem er sich um die Hausarbeit kümmert.Rollenverteilung in der Familie

Denn letztlich geht es darum, den Gesamtnutzen in der Familie zu sehen. Früher war es tatsächlich besser, wenn der Mann arbeiten ging. Wenn dies jedoch nicht mehr die Realität darstellt, ist auch nicht ersichtlich, warum man weiterhin daran festhalten sollte.

Die Ursprünge dieser Vorstellungen gehen bis in die Steinzeit zurück. Der Mann als Jäger und Sammler und die Frau kümmerte sich um die häuslichen Angelegenheiten. Diese Zuständigkeiten waren schon immer so. Doch wie soll es in der Zukunft weitergehen?

[ultimate_heading main_heading=“Prognose für die Zukunft“ spacer=“line_with_icon“ line_height=“1″ icon=“Defaults-rocket“ icon_size=“50″ icon_color=“#37c0aa“][/ultimate_heading]

Zunehmend wird in der Gesellschaft das Wort ,,gender shift“ verwendet. Auf die Weise können Chancen im Berufs- und Privatleben besser genutzt werden. Dieses Vorhaben zeigt sich im modernen Alltag. Hierbei streben Frauen verstärkt nach Führungspositionen, während immer mehr Männer Zeit mit ihrer Familie verbringen.

Weiterhin befürworten einige zur Verdeutlichung der Situation das Wort Global shift. Denn dieser Umschwung findet auf der ganzen Welt statt und ist gerade nicht nur auf die westliche Welt beschränkt.

Ein Beispiel von vielen: In der Türkei gehen Männer in Frauenröcken auf die Straße, um für Frauenrechte zu demonstrieren.

Die Prognose besteht darin, dass besonders junge Menschen das Geschlecht als nichts Festlegendes betrachten.

Das Geschlecht soll in Zukunft kein Schicksal mehr darstellen, welches bei Geburt festgelegt wird. Geschlecht soll ein Ausfluss dessen sein, was das Individuum mag und was es in unterschiedlichen Lebensphasen erlebt.

Es soll nicht mehr determiniert werden, welches Geschlecht erfolgreicher sein wird oder welches mehr Macht hat. Eine Bindung an bestimmte Verhaltensweisen soll entfallen.

Es geht vielmehr um individuelle Leistungen und das Können. Daraus soll sich die Position des Einzelnen bestimmen. Der Körper allein, geprägt durch das Geschlecht, soll dies nicht tun. Daraus folgt, dass das Ziel vieler nun darin besteht, das klassische Rollenkonzept von Mann und Frau aufzugeben. Künftig brauchen wie andere Beurteilungskriterien. Generell dürfte jeder über sein eigenes Leben entscheiden. Jeder sollte so leben wie er oder sie es mag!