Kostenlosen Blog erstellen

Warum einen Blog erstellen?

Trotz der Einfachheit und kostengünstigen Anschaffung (in den meisten Fällen sogar kostenlos) besitzen nicht alle Einzelunternehmer, Dienstleister, Unternehmer, etc. eine Internetseite. Das ist auch noch im Jahre – 2017 eine Tatsache.

Die Gründe für eine Blog-Erstellung können vielschichtig sein. „Wir haben keine Zeit“, „eine Internetseite ist doch teuer!“ – Diese Aufzählung kann man endlose fortführen. Allerdings kann man eine Website auch ganz einfach selbst „bauen“. Dazu muss man kein Informatik studiert haben, eher im Gegenteil.

CMS = WordPress?!

Erst einmal möchte ich den Begriff: CMS näher erläutern. CMS steht für Content-Management-System und wird gerne im Kontext des „Webseiten-Management“ genutzt. Ein CMS erlaubt es die Inhalte in Form von Texten, Bildern, Videos, etc. unabhängig vom Aufbau und Design zu verwalten. Solche CMS erlauben es, auch ohne Programmierkenntnisse eine Website zu erstellen. Zudem ist es nahezu spielend leicht eine Website auf Dauer mit neuen Inhalten aufzubereiten und zu pflegen.

Eines der beliebtesten CMS (=Content Management Systeme) ist WordPress, das auf der Skriptssprache PHP basiert. WordPress ist sehr vielschichtig und die Anwendungsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Dieses CMS wurde eigentlich für die Verwaltung von Blog-Seiten konzipiert. Hierbei eignet sich WordPress mit seinen vielen kleinen Helfern (den Plugins = später mehr dazu) und den grenzenlosen Anpassungsmöglichkeiten bestens zur Erstellung eine Internetseite. WordPress ist spielend leicht und kann nahezu von jedem benutzt werden.

Wer mit Word umgehen kann, kann auch mit WordPress umgehen

Naja, wie komme ich darauf? Die Inhaltserstellung gleicht dem Arbeiten mit Microsoft Word. Allerdings bis man zu diesem Punkt gelangt  ist, muss man einiges an Vorarbeit leisten, sodass man eine solide Basis zu Blog-Erstellung schafft.

Ich möchte meine eigene Website erstellen!

Wenn man etwas neues beginnt, dann ist der erste Schritt immer etwas schwer. Wenn ihr diesem Leitfaden folgt, dann kann man einige Fettnäpfchen vermeiden.

1. Schritt – Hoster

Für einen Blog benötigt man selbstverständlich eine Internetadresse bzw. einen Domainnamen. Im Folgenden zeige ich euch, wie ich das ganze handhabe. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass „viele Wege nach Rom führen“. Man kann die ersten Schritte selbstverständlich handhaben wie man möchte.

Als erstes suchen wir uns einen Hoster aus. Hierbei bietet der Markt eine Vielzahl von Anbietern, die in den meisten Fällen ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen. Für unseren Fall wählen wir den Hoster: Allinkl, da ich bereits einen Account bei diesem Hoster besitze.

Der Vorteil bei Allinkl ist, dass die Pakete sehr einfach und übersichtlich gehalten sind. Darüber hinaus ist auch der Login-Bereich intuitiv zu bedienen. Für den Anfang empfehle ich das „Allinkl Privat“.

Allinkl - Privatplus

Mit diesem Paket hat man mehr als ausreichend Speicherplatz. Zudem kann man sich 3 kostenlose Domains zu sichern und alle auf dem gleichen Server laufen lassen. Das ganze kostet moderate 5€ im Monat und hierbei sind die ersten 3 Monate sogar kostenlos. Also, ich denke, dass ist eine Investition, die sich nahezu jeder leisten kann. Im Grunde genommen, brauche wir auch keine weiteren Ausgaben zu tätigen (wenn man ganz spartanisch arbeiten möchte).

2. Schritt – Domainname

Wenn wir uns für das Allinkl Privat Paket entschieden haben sollten, dann werden wir aufgefordert uns einen passenden Domainnamen auszusuchen.

Domainname

An dieser Stelle müssen wir uns einen schönen Domainnamen für unsere Internetseite ausdenken. Hier sind den Vorstellungen keine Grenzen gesetzt.

Allerdings empfehle ich jedem sich einige Gedanken über sein künftiges Webprojekt bzw. Domainnamen zu machen.

Welche Domain-Endungen soll ich bei Allinkl wählen?

Wenn wir uns für das Paket: Privat entschieden haben, dann haben wir wie bereits erwähnt 3 kostenlose Domains zur Verfügung. Es stehen einem die bekanntesten Domainendungen: .de, .com, .net, .org kostenlos zur Verfügung. Eine vollständige Auflistung aller Domains findet ihr im unten dargestellten Bild.

Domains-zur-Verfügung

Welchen Domainnamen könnte ich wählen?

Hierfür nutze ich sehr gerne den kostenlosen Service von Checkdomain.de. Hier kann man ganz einfach seine Wunschdomain eingeben und schauen, ob sie bereits vergeben ist. Das kann immer ein bisschen dauern, da die „einfachsten und offensichtlichsten“ Domains bereits vergeben sind.

Wenn wir nun unsere Wunschdomain eingeben, erhalten wir folgende Ausgabe:

Der Vorteil von Checkdomain.de ist, dass wir auf einem Blick sehen können, ob unsere Wunschdomain bereits belegt ist. Der „Domaincheker“ schlägt uns auch alternative Domain-Endungen vor. Das ist sehr praktisch und übersichtlich.

Es kursieren unendlich viele Gerüchte, ob die richtige Domainendung eine Rolle in Augen von Google, spielt oder nicht. Meiner Meinung nach spielt das keine Rolle. Jedoch würde ich aus ästhetischen Gründen und um Verwirrungen auszuschließen zu einer .de-Domain tendieren. Es hat sich einfach im deutschsprachigem Raum etabliert, eine Domain mit der Endung: .de zu nutzen.


Nichts desto trotz möchte ich kurz die Unterschiede, der bekanntesten Domainendungen erklären:

  • meine-internetseite.com: Die Endung .com steht für „commercial“ oder „commerce“, was frei übersetzt so viel wie „geschäftlich“ bedeutet. Diese Endung wird sehr gerne von größeren Firmen verwendet, die Wert auf eine internationale Reichweite legen. Für klein- und mittelständische Unternehmen würde ich zu keiner .com-Domain raten.
  • meinte-internetseite.net: Die Endung .net steht für „network“ und wurde anfänglich für diverse Internet-Service-Provider entwickelt. Aber mittlerweile kann jeder eine .net-Domain anmelden. Diese Domain-Endung ist zu vergleichen mit der .com-Endung und kann nahezu von jedem verwendet werden wie z. B. Personen, Unternehmen oder Vereinen.
  • meine-internetseite.org: Die .org-Endung war anfangs für eine nicht kommerzielle Zielgruppe gedacht, sowie Open-Source-Projekte wie z.B. Linux oder Firefox. Allerdings kann auch heute jeder eine .org-Domain anmelden und verwenden. Die Besonderheit ist, dass sie sogar Umlaute beinhalten kann. Das Thema mit den Umlauten wird, noch zu einem späteren Zeitpunkt aufgegriffen.
  • meinte-internetseite.de: Die womöglich meistgenutzte Domain-Endung ist .de. Diese Domain-Endung ist eine sog. länderspezifische Top-Level-Domain, kurz TLD. Mit fast 16 Millionen registrierten Domain-Registrierungen gehört die .de-Domain zu den beliebtesten Domain-Endungen.

Beachten Sie die Umlaute!

Einige Leute verwenden Umlaute in ihrem Domainnamen wie z. B. „möhre.de“ oder „kühlschrank.de“, andere wiederum nicht. Ich persönlich, verwende keine Umlaute für meine Internetseiten.

Warum nicht?

Naja, eine Domain mit Umlauten könnte beim Besucher zu Verwirrungen führen. Aber das ist nicht der Hauptgrund.

Bei einer Registrierung von beispielsweise: „möhre.de“ sollte man stets auch die Domain „moehre.de“ kaufen. Also muss man bei einer Domain mit Umlauten stets zwei Domains belegen, was zu doppelten Kosten führen kann. Zudem kann es in veralteten Browsern zu Problemen kommen, sodass die Websiten fehlerhaft dargestellt werden.

Gerechter Weise muss man dazu sagen, dass Google mittlerweile auch Umlaute darstellen kann und sie auch versteht wie das folgende Beispiel sehr schön zeigt. Nähere Informationen zu Umlautdomains könnt ihr Hier finden.

Domain mit Umlauten

3. Schritt – Login und Einrichtung

So, wenn wir uns für einen schicken Domainnamen entschieden haben und den Bestellvorgang abgeschlossen haben, können wir uns unserem Login-Bereich zu wenden.

Hierbei bekommt von Allinkl einen Member-Account und ein Kas-Login. Der Member-Account nutze ich hauptsächlich für die Rechnungserstellung oder Vertragsverwaltung. Aber das wichtigste ist, dass man über den Member-Bereich neue Domains registrieren kann. Allerdings haben wir das schon bei der Bestellung getan. Aber diesen Punkt sollte man sich merken, wenn man vorhat ein neues Webprojekt mit einem neuen Domainnamen zu registrieren.

Member-Bereich bei Allinkl

Den Account, den ihr am meisten verwendet werden, ist der Kas-Account. Dieser ermöglicht euch die Verwaltung von euren Unteraccounts, Datenbanken, FTP-Server und vielem mehr.

3.1 Schritt – WordPress-Installation

Wir befinden uns nun in unseren Allinkl-KAS Account, der ungefähr so aussehen sollte.

KAS-Bereich

Hier seht ihr eine schnelle Übersicht über eure Accounts, Domains und Server-Statistiken. Um nun eine WordPress-Installation einzuleiten müsst ihr die folgende 3 Schritte befolgen.

Software-Installation 1

Im Anschluss müssen wir unsere Domain auswählen und auf Weiter klicken.

Software Installation2

Wenn eine Datenbank vorhanden sein sollte, was bei der Erstanmeldung der Fall ist, dann kann man die bestehende Datenbank wählen. Hierbei ist darauf zu achten, dass man auf keinen Fall die falsche Datenbank wählt, da man sonst bestehende Webprojekte löschen kann! Aber das soll uns nicht weiter stören, denn wir erstellen heute unsere erste Seite, da kann man nicht viel falsch machen.

Software Installation3

Dann noch schnell einen Benutzernamen anlegen, sodass wir uns auch später im WordPress einloggen können und wir sind dann schon mit unserer Installation fertig.

Software Installation4

Nun wird im Hintergrund WordPress installiert, das kann ein paar Minuten dauern. Wenn der Installationsprozess abgeschlossen ist dann können wir uns im sog. Backend einloggen.

Software Installation5

Das Einloggen im Backend erfolgt immer über www.meine-internetseite.de/wp-admin. Um sich also als Admin einloggen zu können, muss man den Zusatz /wp-admin an die Domain hinzufügen.

Und im Grunde war’s das schon – Nun sind wir Webseiten-Betreiber! Allerdings sieht unsere Webseite noch ziemlich karg und leer aus. Um diese Sachen wollen wir uns im nächsten Schritt kümmern!

Was ist ein SSL Zertifikat?

Ein SSL-Zertifikat (SSL = „Secure Sockets Layer“) ermöglicht eine verschlüsselte Datenübertragung, sodass der Zugriff für Dritte unterbunden werden kann. Ohne eine entsprechende Verschlüsselung können Daten von Dritten (mit entsprechendem Know How) abgefangen werden. Überträgt man diesen Gedanken auf einen Online-Shop, so würde dies bedeuten, dass Kundendaten von anderen Menschen abgefangen werden könnten.

Um ein Zertifikat zu beantragen, muss man eine Zertifikats-Registrierungsanforderung (CSR) beantragen. Anschließend wird die CSR an die Zertifizierungsstelle (CA) gesendet, sodass diese Einrichtung die Daten des Webseitenbetreibers bestätigen kann. Die CA ist eine Organisation, um digitale Zertifikate auszustellen.

Mit der Ausstellung des SSL-Zertifikats kann man nun seine Website mit einem https://www. aufrufen. Je nachdem welchen Browser man benutzt, wird zusätzlich ein grünes Schloss angezeigt, sodass jeder Besucher über die Zertifizierung informiert wird.

SSL-Zertifikat Domain

Gratis SSL-Zertifikat

Mittlerweile kann man SSL-Zertifikate Gratis über einige CAs beziehen. Ein Beispiel hierfür ist Let’s Encrypt Anbindung, welche von den meisten Hostern als kostenloser Service angeboten wird. Hinter Let’s Encrypt wie z. B. Facebook, Mozilla oder Google steht eine Open Source Organisation, welche sich das Ziel einer weltweiten Verschlüsselungen von Webseiten vorgenommen haben.

In unserem Beispiel werden wir ein SSL Zertifikat für eine neue Domain beim Hoster Allinkl beantragen. Das geht ganz einfach über unseren KAS-Account. Hierzu loggen wir uns ein und gehen auf unsere eingetragenen Domains.

Kas-Member-Bereich für SSL-Zertifikat

Im Anschluss klicken wir auf „Bearbeiten“, sodass wir die Einstellungen unserer Domain verändern bzw. ein SSL-Zertifikat beantragen können.

Doman bearbeitenNun können wir unseren „SSL Schutz“ beantragen.

SSL-Schutz beantragen

Hierzu müssen wir im nächsten Schritt auf den Reiter „Let’s Encrypt“ klicken und den „Haftungsausschluss akzeptieren“.

Lets encrypt

Hierzu bestätigen wir die SSL-Aktivierung mit einem „Ja“. Darüber hinaus aktivieren wir „SSL erzwingen“ und „HSTS aktivieren“. Das war’s schon. Das kann ein paar Minuten dauern bis die Einstellungen vom Server übernommen werden.

Nur noch ein letzter Schritt bevor unsere Seite vollständig SSL geschützt ist. Wir müssen uns auf unserer Seite, sprich in unserem WordPress-Backend mit unseren Admin-Account einloggen und die „Wordpress- Adresse (URL)“ und die „Website-Adresse(URL)“ umstellen.

Von http:// auf https://

Wordpress SSL-Umstellung

Und Fertig. Das war’s. es kann sein das man aus dem Login rausgeschmissen wird, sodass man sich erneut einloggen muss. Das ist, aber normal! In vereinzelten Fällen kann es vorkommen, dass die Seite nicht weiterhin „vollständig SSL“ geschützt ist. Das erkennt man an einem „Info-Symbol“, der grau hinterlegt ist. Im Idealfall (also wenn alles geklappt hat) erscheint ein „grünes Schloss“,  das uns signalisiert, dass unsere Seite sicher ist.SSL korrekte Funktionsweise

Was kann man tun, wenn die Seite weiterhin keinen vollständigen SSL- Schutz aufweist?

Für diesen Fall kann es folgende Ursachen geben:

  • Es bestehen auf der eigenen Website einige Links, die auf „unsichere Quellen“ verweisen
  • Die Datenbanksätze müssen von http:// auf https:// umgeschrieben werden

Widmen wir uns dem ersten Fall: Dem Verweis auf unsichere Quellen. Hierbei verliere das von uns erworbene SSL-Zertifikat ihre Gültigkeit, da unsere Seite auf unsichere Quellen verweist. Diese unsicheren Quellen haben selbst in der Regel kein SSL-Zertifikat und beginnen in der Regel mit einem http://. Das hat den Nachteil, obwohl unsere Seite geschützt ist, dass unsere Daten von Dritten abgefangen werden können. Aus diesem Grund verliert unser Zertifikat auf dieser Unterseite „ihre Gültigkeit“.

Was kann ich tun, wenn ich auf „unsichere Quellen verweise“ (Links)?

Mir ist leider keine universelle Lösung bekannt. Die Lösung ist simpel und einfach. Wenn man die Möglichkeit sollte man versuchen vor der verweisenden Domain einfach mal ein zusätzliches „s“ zu setzen.

Also:

http:// auf https://

In manchen Fällen funktioniert diese Methode, allerdings muss die verweisende Quellen über ein SSL-Zertifikat verfügen.

Wenn dies nicht funktioniert, bleibt einem nichts anderes übrig als den Link rauszunehmen oder mit der „Ungültigkeit des Zertifkates“ auf der entsprechenden Unterseite zu leben.

Datenbank umschreiben

Es kann auch sein, dass die Datenbanksätze noch auf die alte Verweisung gesetzt sind. Das ist, dann der Fall, wenn wir von einer „älteren Domain“ auf eine neue Domain wechseln.

Beispiel:

Alte Domain: http://www.meine-internetseite.de/

Neue Domain: https://meine-internetseite.de/

Hierzu kann man sog. „Search&Replace“ Tools verwenden, die eine Datenbank nach bestimmten Datensätzen durchsuchen und ersetzen. Ein empfehlenswertes Tool ist das SearchReaplce von der Firma Inpsyde GmbH. Das ist ein sog. Plugin, welches ganz einfach vom Backend unserer Website heruntergeladen und aktiviert werden kann.

Ist Domain = Domain?

An dieser Stelle muss unterschieden werden.

Was bedeutet das?

Ich möchte folgenden Sachverhalt anhand eines Beispiels für eine Beispiel-Internetseite verdeutlichen:

Domain 1: http://meine-internetseite.de

Domain 2: https://meine-internetseite.de/

Domain 3: http://www.meine-internetseite.de/

Domain 4: https://www.meine-internetseite.de/

Das ist doch immer die gleiche Seite oder nicht? Prinzipiell ja – aber wiederum auch nicht. Google und Co. betrachten Domains anders als Menschen. Die Domain 1 und Domain 3 sieht für den „Menschen“ gleich aus. Wenn wir beide Adressen in den Browser eingeben, kommen wir auch auf die gleiche Seite. Das stimmt also soweit.

Nur wie sieht das Google?

Google sieht das Ganze ein bisschen anders. Für ihn sind Domain 1 und Domain 3, also http://meine-internetseite.de und http://www.meine-internetseite.de/, zwei verschiedene Domains. Das ist eine wichtige Erkenntnis, die in den nachfolgenden Schritten z.B. bei der Einreichung der neuen Website in die Search Console zu berücksichtigen ist. In der Search Console sollte man stets alle Varianten seiner eigenen Domain einreichen und Google mitteilen welche Ausgabe man bevorzugt.

Das richtige Design unserer neuen Seite!

Nun ist unsere Seite aufgesetzt und startklar. Nur leider sieht eine neue Website ziemlich leer und karg aus. Aus dem Grund hat man die Möglichkeit das Aussehen einer WordPress-Seite zu verändern. Hierzu stehen einem die sog. Themes zur Verfügung.

Mit einem Theme hat man diverse Design-Möglichkeiten. Hier kommt auch die Besonderheit eines CMS zum hervorscheinen. Wie bereits in einem vorigen Kapitel erwähnt, sorgt ein CMS für ein designunabhängiges Management des Webinhalts. Auf die Weise können wir unsere Medien in Form von Texten, Bildern und Videos unverändert beibehalten während wir unser Design ändern.

Um das zu tun, müssen wir uns in unseren Backend-Bereich einloggen und zur RubrikDesign“ -> „Themes“ -> „Hinzufügen“ navigieren.

Theme ändern

Hier kann man sich aus einer Vielzahl kostenloser Themes ein passendes aussuchen. Hierbei würde ich man den populärsten Themes orientieren. Denn einige Themes sind fehlerhaft oder wurden nicht sauber programmiert. Aus dem Grund können die Bewertungen und Meinungen anderer User einen guten Anhaltspunkt liefern, ob ein Theme etwas taugt oder nicht.

Um ehrlich zu sein, tendiere ich selbst mehr zu den kostenpflichtigen Themes, da die in den meisten Fällen besser aussehen und besser programmiert sind. Darüber hinaus besitzen sie in den meisten Fällen auch einen viel größeren Funktionsumfang.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei einem kostenpflichtigen Theme sich einigen an Arbeit und Ärger ersparen kann. Und in den meisten Fällen sieht das Ergebnis deutlich besser aus als bei einem kostenlosen Theme.

Die Preise reichen von knapp 30€ bis 80€ für ein sog. Premium-Theme, aber ich denke das Geld ist es wert, da man dadurch unheimlich viel Arbeitszeit einsparen kann. Meiner Erfahrung nach sind kostenlose Themes ohne große CSS- und HTML-Anpassungen nicht zu gebrauchen.

Eine Plattform die hochwertige Premium-Themes anbietet ist Themeforest. Ich persönlich nutze am liebsten das The 7 Theme, welches 39 $ kostet oder das X-Theme mit 59 $. Beide Themes kann ich wärmstens empfehlen.

Plugins = Funktionserweiterungen

Was sind eigentlich WordPress-Plugins. Plugins stellen eine Funktionserweiterung für WordPress dar. Sie sind eine sehr nützliche Erfindung. Darüber hinaus bietet der Markt eine Vielzahl an Plugins an und das Schöne daran ist, dass die meisten Plugins kostenlos sind.

Wie bereits erwähnt ist WordPress Out oft he Box sehr karg und kann relativ wenig. Aus dem Grund können wir Plugins verwenden, sodass wir unsere Website etwas „funktionstüchtiger“ gestalten können.

Welche Plugins sollte man installieren?

Das ist eine sehr pauschale Frage, die von den Anforderungen der Website abhängen. Im Folgenden möchte ich zeige, welche Plugins ein absolutes „must have“ sind. Alle vorgestellten Plugins können kostenlos verwendet werden.

    • Broken Link Checker: Der Broken Link Checker, wie der Name bereits verrät, gewährt ein automatisiertes Überprüfen von Links. Somit muss man „ungültige Links“, die auf nicht existente Internetseiten verweisen, nicht mehr manuell prüfen.Diese Arbeit können wir an das Plugin abgeben, das uns über „Deadlinks“ also „tote Links“, die nicht mehr verfügbar sind, informieren, sodass wir sie mit einer anderen Quelle ersetzen können.

    • Compress JPEG & PNG images: Ein weiteres nützliches Plugin ist Compress JPEG & PNG images Plugin. Mit diesem Plugin kann man hochgeladene Bilder komprimieren. Das ist ein wichtiger Faktor in unserer Smartphone-getriebenen Gesellschaft. Stellen wir uns nur einmal vor, dass ein Smartphone-Besitzer unsere Seite besucht.In den meisten Fällen hat man bei einem Smartphone ein begrenztes Datenkontingent. Aus dem Grund muss man, dass Laden von zu großen Dateien in Form von Bildern und Videos vermeiden. In der Regel sollten Bilder niemals größer als 300kb groß sein, um das Datenvolumen der Besucher nicht aufzubrauchen. Optimal sind Bilder, die ca. 150kb groß sind.

    • WP Fastest Cache: In Bezug auf Optimierung einer Website ist ein sog. Caching-Programm, oder wie in diesem Fall ein Plugin, ein absolutes Plus. Die Caching-Programme sorgen dafür, dass bereits aufgerufene Seiten zwischengespeichert werden (also gecached werden).Auf die Weise reduziert sich die Kommunikation zwischen Client und Server, da nicht jede Seite immer wieder neu erzeugt werden muss. Das entlastet die Serverzugriffe und beschleunigt unsere Internet-Seite.Hierzu kann man das Plugin WP Fastest Cache nutzen. Dieses Programm ist sehr einfach und sehr effektiv.Es gibt durchaus kompliziertere Caching-Plugins. Aber für einen „Anfänger“ empfehle ich das besagte Plugin. Wie schnell eine Website ist, kann man über die PageSpeed Insights Funktion von Google erfahren. Weiterhin kann ich das Pingdomtool und GTmetrix empfehlen, um sich ein Bild von der Geschwindigkeit seiner eigenen Website zu machen.

    • Cookie Notice: Das Cookie-Plugin ermöglicht uns einen Cookie-Hinweis auf unserer Website auszusprechen. Im deutschsprachigen Raum sollte man stets seine Besucher darüber aufklären, dass die besuchte Seite Cookies setzt.Cookies sind Datensätze, die im Browser des Besuchers gespeichert werden.Diese Cookies enthalten Informationen wie Sprache der besuchten Seite, Tracking-Informationen für Google und vieles mehr. Also wer Nummer sicher gehen will, installiert sich ein Cookie-Plugin. Die Installation und Einrichtung ist in den meisten Fällen schnell durchgeführt.

    • Table of Content Plus: Mit Hilfe des Table of Content Plus – Plugin kann man ein automatisiertes Inhaltsverzeichnis der jeweiligen Unterseite erzeugen. Das ist ganz praktisch, wenn man seinen Besuchern einen schnellen Überblick der Inhalte ermöglichen möchte. Das ist ein wichtiger Punkt im Bezug auf Internetseiten.Denn in den meisten Fällen lesen sich Besucher nicht den ganzen Inhalt auf einer Seite durch. Sondern überfliegen den Text und suchen sich nach relevanten Inhalten, die ihr Problem lösen können. Ich kann dieses Plugin jedem empfehlen, der Wert auf User-Experience legt.

    • Updraft – Backup/Plus: Mit Hilfe des Updraft Backup/Plus kann man ganz einfach Backups von seiner Seite erstellen. Backups einer bestehenden Seite sind sehr wichtig, das wird einem spätestens bewusst, wenn man die Seite „versehentlich zerstört“ oder Opfer eines Hackerangriffs wird.
      Das Schöne an diesem Plugin ist, dass man ganz einfach und automatisiert Backups von seiner Seite machen kann. Beispielsweise habe ich das Plugin auf meinen Seiten so eingestellt, dass es täglich ein Backup meiner bestehenden Seite speichert.

    • Wordfence Security: Die Sicherheit im Internet spielt auch heute noch eine sehr große Rolle. Aus dem Grund sollte man ein paar Vorkehrungen treffen. Um eine Seite sicherer zu machen, empfehle ich das kostenlose Plugin Wordfence Security.Das Plugin besitzt eine Firewall, Schützt vor Hackerangriffen und drosselt die Login-Versuche im Backend. Solch ein Plugin ist sehr wichtig, denn im Internet tummeln sich eine Vielzahl an „Bots“, die im Internet auf der Suche sind, Internetseite unter ihre „Macht“ zu bringen. Also: „Sicherheit ist muss für eine Webpräsenz“.

    • Yoast Seo: Wie der Name bereits verrät, ist das Seo by Yoast eine All-in-One-SEO-Lösung. Das Theme SEO (=Serach Engine Optimization) kann ich zu einem anderen Zeitpunkt aufgreifen. Um es einfach zu halten, erlaubt dieses Plugin die Optimierung von Meta-Descriptions. Eine Meta-Description ist die Anzeigebeschreibung bei Google.Auf die Weise kann man Google-Ergebnisse für den potenziellen Besucher interessanter gestalten und aufmerksam auf sich machen.Das Plugin bietet unzählige Möglichkeiten der sog. Snippet-Optimierung. Ein Google Snippet ist nichts anderes als der Fachbegriff für die Google-Suchausgaben. In diesem Plugin hat man die Möglichkeit seine Titel-Beschreibung, die URL-Struktur (Permalinks) und die Meta-Description (Beschreibung) anzupassen.Das Seo by Yoast Plugin ist ein muss für Leute, die Wert auf eine entsprechende Sichtbarkeit bei Google legen.Seo by Yoast Snippet

  • AddToAny Share Buttons: Das ist ein Plugin, dass die soziale Interaktion mit unserer Website gewährt. Im Zeitalter des Social Media ist, dass ein wichtiger Punkt, der nicht vernachlässigt werden darf.Den Menschen muss man es einfach machen Web-Inhalten mit anderen Menschen zu teilen. Zudem verringert man auf diese Weise die Abhängigkeit von Google, in dem man auf eine Alternative Traffic-Quelle wie z. B. Facebook und Co. zurückgreift. So einer Herangehensweise kann auch das Reach-Out erleichtern. D.h. die Kooperation mit anderen Websiten-Betreibern, sodass man die Möglichkeit erhält einen Gastartikel auf anderen Websiten zu veröffentlichen.Auf die Weise kann man seiner eigene Reichweite erhöhen, sodass man auf Dauer mehr Besucher erreicht. Also Social-Sharing ist immer eine gute Sache und man sollte stets dem Besucher die Möglichkeit geben den Inhalt mit anderen Leute zu teilen.
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